Strukturiert Konflikte lösen.

Partnerschaftlich
Konflikte
wirksam lösen.

Mediation.

Mediation ist ein strukturiertes und außergerichtliches Verfahren zur Konfliktlösung, bei dem die Beteiligten (Medianten) mit Hilfe eines neutralen Mediators ihre Auseinandersetzung nachhaltig beenden können (mehr…).

Vorteil der Mediation: Es gibt keine Verlierer, denn die Konfliktparteien erarbeiten die Lösung für ihren Streit mit Hilfe des Mediators eigenständig und in eigener Verantwortung. Das unterscheidet die Mediation wesentlich vom Schieds- oder Gerichtsverfahren, die mit einem mehr oder minder akzeptablen Schiedsspruch oder Urteil enden.

Mediation ist ein erprobtes Verfahren, um Konflikte in Groß- und Infrastrukturprojekten sowie zwischen Geschäftspartnern, in Unternehmen, Teams oder im Kollegenkreis dauerhaft, nachhaltig und wirksam zu lösen.

Als zertifizierter Wirtschaftsmediator (Steinbeis) stehe ich gern zur Verfügung.  

Die Ausbildung zum Mediator, Schwerpunkt Wirtschaft (Hochschulzertifikatslehrgang) bei der Steinbeis-Hochschule Berlin, Akademie für Mediation, Soziales und Recht, wurde gefördert durch:

Grundprinzipien der Mediation

Als Mediator begleite ich meine Medianten auf ihrem Weg zum Ziel auf Basis dieser vier Grundprinzipien der Mediation:

Allparteilichkeit.
Als Mediator bin ich allen Beteiligten (Medianten) gleichermaßen verpflichtet. Nur die unbedingte Neutralität des Mediators ermöglicht es den Medianten, die für sie gangbare Konfliktlösung zu erarbeiten und umzusetzen.
Die Allparteilichkeit (Neutralität) als Grundprinzip gilt für mich insbesondere, wenn meine Mediationsleistung nur von einer Konliktpartei (etwa dem Unternehmen, dem Arbeitgeber o.ä.) honoriert wird. 

Vertraulichkeit.
Was in der Mediation besprochen wird und was dort passiert – Es geht nur die Medianten und mich als Mediator etwas an. Deshalb können sich meine Medianten auf meine absolute Verschwiegenheit und den so geschützten Raum der Mediation verlassen.

Eigenverantwortung.
Nach meiner Erfahrung haben die Medianten den Ausweg aus ihrem Konflikt oft schon in sich. Die (teils  jahrelangen und vielfach auch verletzende) Auseinandersetzung aber verstellt ihnen den Blick auf eine gangbare Lösung. Deshalb ist mein wichtigstes Ziel, meine Medianten zur Eigenverantwortung zu ermutigen und sie bestbestmöglich dabei zu unterstützen, „ihre Lösung“  zu finden.

Freiwilligkeit.
Nur wenn jeder einzelne Mediant wirklich bereit ist, den Konflikt nachhaltig zu lösen, wird Mediation erfolgreich gelingen. Meine Aufgabe ist es, meinen Medianten in ihrem „Ja!“ zur Mediation zu bestärken.
Und ich akzeptiere auch ein „Nein!“, wenn ein Mediant nicht völlig überzeugt ist.

Ablauf der Mediation

Gern gebe ich Ihnen einen Überblick über die einzelnen Phasen einer Mediation – bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie mehr Details über meinen Mediations-Ansatz und die konkrete Ausgestaltung einer Mediation in Ihrem Umfeld erfahren möchten.

Auftragsklärung.
Am Beginn einer Mediation steht für mich die Auftragsklärung: Hier besprechen wir und legen fest, was aus Ihrer Sicht Ziel der Mediation sein soll und wie der Mediationsprozess konkret gestaltet ist. Wesentlich für die Auftragsklärung ist, dass Sie als Auftraggeber die vier Grundprinzipien der Mediation akzeptieren. Erst dann schließen wir den Mediationsvertrag (Muster), der u.a. auch den zeitlichen Rahmen der Mediation enthält.

Vorgespräche.
Je nach Konflikt kann es sinnvoll sein, dass ich mit allen Beteiligten der Mediation (Medianten) ein Vorgespräch führe. Meiner Erfahrung nach dauert ein solches Vorgespräch jeweils eine Stunde pro Mediant. Die Ergebnisse der Vorgespräche dienen mir allein zur Vorbereitung auf die Mediation – ihr Inhalt ist (wie die Mediation selbst) streng vertraulich.

Auftakt.
In der ersten Mediationssitzung bespreche ich mit den Medianten das Ziel der Mediation und erläutere die Methode sowie die Reglen (Allparteilichkeit, Vertraulichkeit). In der Auftaktsitzung schöpfen die Medianten das Vertrauen, dass dieses strukturierte Verfahren ihnen helfen kann, ihren Konflikt wirksam zu lösen (Eigenverantwortung). Der Auftakt schließt in der Regel mit der Willenserklärung der Medianten ab, sich auf das Verfahren einzulassen (Freiwilligkeit).

Dieser Auftakt dauert erfahrungsgemäß etwa 2 bis 3 Stunden.

Mediationen.
In den Mediationssitzungen erarbeiten die Medianten unter meiner Anleitung, welche Konflikte sie haben, was sie im Rahmen der Mediation klären wollen und welche Optionen zur Lösung denkbar sind. Die unterschiedlichen Optionen bilden die Grundlage für Lösungen und Vereinbarungen, die die Medianten miteinander einvernehmlich aushandeln und verbindlich vereinbaren.

Die einzelnen Mediationssitzungen dauern in der Regel etwa 2 bis 3 Stunden.

Ein Mediationsverfahren beansprucht meistens mindestens 3 Sitzungen (inkl. Auftakt); je nach Schwere des Konflikts oder der zu bearbeitenden Themen können weitere Mediationssitzungen hinzukommen.

Kurzzeit-Mediationen (eine Sitzung von etwa 2 bis 5 Stunden Dauer) sind im Einzelfall möglich und besonders dann empfehlenswert, wenn die Konfliktparteien in kürzester Zeit zu einer nachhaltigen Einigung kommen müssen (etwa Fristwahrung etc.)